Abschlussfeier
Am 20. Mai 2025 wurde der Bevölkerungsrat mit einer würdevollen und inspirierenden Abschlussveranstaltung im Kornhausforum in Bern beendet. Über 100 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung waren anwesend, als die Mitglieder des Bevölkerungsrats ihre Ergebnisse präsentierten.
Die Bundesrätin würdigt das Engagement
Zur Eröffnung der Abschlussveranstaltung richtete Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eine Willkommensbotschaft an die Mitglieder und brachte ihre grosse Dankbarkeit zum Ausdruck. Sie betonte die Bedeutung neuer Formen der Bürgerbeteiligung für die Demokratie.
«Die Idee des Bevölkerungsrats sendet ein starkes Signal in einer Zeit, in der Demokratien weltweit unter Druck stehen. In einer Zeit, in der man in Filterblasen nur noch die Bestätigung der eigenen Meinung erhält, wird der Dialog aktiv gesucht – auch mit Menschen, die anders denken. Mehr Demokratie wird also nicht nur gefordert, sondern auch gelebt. Oder, wie man es im Fall der Schweiz, dem Land der Abstimmungen, Initiativen und Referenden, wohl sagen kann: noch mehr Demokratie», erklärte Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider.
Die Mitglieder berichten – und überreichen den Bericht.
Im Mittelpunkt des Abends standen die Stimmen der Mitglieder selbst: Nicolina Onofrei und Albert America zeichneten den rund sechsmonatigen Prozess aus ihrer Perspektive nach. Anschliessend stellten Augusta Simoni-Bullo und Rebeca Meier die sechs Reformvorschläge vor, die im Verlauf der Sitzungen gemeinsam erarbeitet worden waren. Die behandelten Themen reichten von der Stärkung der Gesundheitskompetenz über einen gerechteren Zugang zur Versorgung bis hin zu strukturellen Fragen der Finanzierung und Qualitätssicherung. Zum Schluss überreichten die vier gemeinsam den Schlussbericht (PDF, 6 MB) an Bundesrätin Baume-Schneider – begleitet vom Applaus des Publikums.
Austausch und Einordnung
Anschliessend wurde auch das Publikum selbst aktiv: Die Anwesenden tauschten sich mit ihren Sitznachbarinnen und -nachbarn aus, begleitet von kurzen Umfragen per Smartphone. Dabei wurde deutlich, dass die Ergebnisse auf Interesse stossen – zugleich aber wichtige Fragen aufwerfen, insbesondere zu ihrer Umsetzbarkeit und ihrer Einbettung in die politische Debatte.
Diese Fragen wurden direkt im Anschluss im Rahmen der Podiumsdiskussion aufgegriffen. In einer engagierten Diskussion teilten Barbara Gysi (Nationalrätin, SP), Benjamin Fischer (Nationalrat, SVP), Giorgio Fonio (Nationalrat, Die Mitte), Jörg Mäder (ehemaliger Nationalrat, GLP) und Maya Graf (Ständerätin, Grüne) ihre Eindrücke und reflektierten über die Bedeutung der Ergebnisse. Besonders diskutiert wurde die Frage, wie die im Bericht enthaltenen Vorschläge künftig in die parlamentarischen Debatten eingebracht werden könnten.
Das letzte Wort – und ein Anfang
Anschliessend wurde auch das Publikum selbst aktiv: Die Anwesenden tauschten sich mit ihren Sitznachbarinnen und -nachbarn aus, begleitet von kurzen Umfragen per Smartphone. Dabei wurde deutlich, dass die Ergebnisse auf Interesse stossen – zugleich aber wichtige Fragen aufwerfen, insbesondere zu ihrer Umsetzbarkeit und ihrer Einbettung in die politische Debatte.
Diese Fragen wurden direkt im Anschluss im Rahmen der Podiumsdiskussion aufgegriffen. In einer engagierten Diskussion teilten Barbara Gysi (Nationalrätin, SP), Benjamin Fischer (Nationalrat, SVP), Giorgio Fonio (Nationalrat, Die Mitte), Jörg Mäder (ehemaliger Nationalrat, GLP) und Maya Graf (Ständerätin, Grüne) ihre Eindrücke und reflektierten über die Bedeutung der Ergebnisse. Besonders diskutiert wurde die Frage, wie die im Bericht enthaltenen Vorschläge künftig in die parlamentarischen Debatten eingebracht werden könnten.